Allgaier

Die Allgaier Werke GmbH wurde 1906 von Georg Allgaier gegründet. Das Unternehmen wurde 1918 nach Uhingen verlagert und beschäftigte sich bis dahin mit der Fertigung einfacher Stanz- und Schnittwerkzeuge.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges ging die Firma an den Ingenieur Erwin Allgaier über. Zusammen mit seinem Bruder Oskar brachte er dann das erste Schleppermodell – den R 18 – auf den Markt. Hierbei stand das „R“ für robust und die „18“ für den 18 PS starken Motor, welcher von Erwin Allgaiers Schwiegervater Carl Kaelble beigesteuert wurde. Unter den Landwirten sprach es sich herum, dass der R 18 gut funktionierte, sodass das Modell bald in Serie ging.
1949 entschloss man sich in Manzell bei Friedrichshafen in neuen Hallen eine moderne Traktorfabrik herzurichten. Hier wurden die in Kooperation mit Professor Porsche entwickelten Traktorenmodelle produziert. Es gelang sogar Sondermodelle, wie Schmalspur-, Weinberg- und Plantagenschlepper herzustellen.
1955 entschloss sich Allgaier dann wieder mehr in seinem eigentlichen Tätigkeitsfeld dem Werkzeugmaschinenbau zu investieren. Darum wurde die Schlepper- und Motorenfertigung an die Porsche-Diesel Motorenbau GmbH verkauft. Im Zeitraum zwischen 1946 und 1955 hatte man insgesamt 50.000 Allgaier-Trecker produziert.