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Bautz

Die Josef Bautz AG wurde um das Jahr 1900 gegründet und beschäftigte sich zunächst mit dem Bau von Erntemaschinen, in welchem man in Deutschland schon bald eine führende Stellung einnahm. Der Firmengründer kaufte bereits 1935 eine leer stehende Fabrik in Großauheim am Main, um hier Bautz-Traktoren herzustellen. Vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges brachte man aber nicht mehr, als ein paar Prototypen zustande.
Eine erneute Chance bot sich erst wieder 1950, als Bautz eine Konstruktion der Tübinger Firma Zanker erwarb. Das Ergebnis war ein 14 PS starker Traktor, dessen 1 Zylinder-2-Takt-Dieselmotor größtenteils dem von Zanker entwickelten Modell entsprach. Im Jahr 1954 verfügte man dann bereits über eine Kleinschlepper-Familie mit vier verschieden starken Traktortypen. Die 12 bis 22 PS starken Motoren stammten von Güldner oder MWM, während die Getriebe selbst produziert oder bei der Zahnradfabrik Passau eingekauft wurden.
1962 ging man dann eine Partnerschaft mit der Rheinstahl Hanomag AG ein, aus der sich Bautz aber auf Kosten seines Traktorenbaus bald wieder zurückzog. Insgesamt wurden etwas mehr als 25.000 Bautz-Traktoren produziert.