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Bosch

Die Unternehmensgeschichte der Bosch GmbH begann 1886, als Robert Bosch in Stuttgart seine „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ eröffnete. Hier wurde die Bosch-Niederspannungs-Magnetzündung entwickelt, die 1897 das erste Mal in einem Kraftfahrzeug verbaut wurde. Ein Jahr später gründete Bosch seine erste Verkaufsvertretung außerhalb Deutschlands, und zwar in London.
Weitere drei Jahre später wurde in Stuttgart die erste Fabrik in Betrieb genommen. Hier wurden 1902 die ersten Hochspannungs-Magnetzündungen mit Bosch-Zündkerzen hergestellt. 1905 wurde in Paris die erste Bosch-Fertigung außerhalb Deutschlands gegründet und 1906 nahm eine weitere Niederlassung in New York ihre Tätigkeit auf. 1921 öffnete der erste Bosch-Service-Dienst in Hamburg.
Im Jahre 1927 startete dann die Produktion von Bosch-Einspritzpumpen und -düsen für Dieselmotoren, welche zunächst an MAN verkauft wurden. Zu Beginn der 1950er Jahre wurde eine Benzineinspritzung für PKWs entwickelt, die Benzin einsparte und dem Auto zu mehr PS verhalf. Zwei Jahre später wurden die ersten Bosch-Hydraulikgeräte für Landmaschinen hergestellt. Im selben Jahr begann auch die Kooperation mit dem japanischen Konzern Denso.
1967 wurde mit der Jetronic die erste druckgesteuerte elektronische Benzineinspritzung der Welt in Großserie gefertigt. Ein Jahr später begann der Bau eines neuen Entwicklungszentrums in Schwieberdingen. Zwei weitere Jahre später zog die Hauptverwaltung nach Gerlingen um.
In den Folgejahren feierte Bosch Erfolge mit weiteren fortschrittlichen Entwicklungen. Dazu zählten 1976 die Lambda-Sonde für die Abgasreinigung mit Dreiwegekatalysatoren, 1978 das ABS-System, 1987 die ASR und 1995 das ESP. 1997 wurde außerdem das revolutionäre Hochdruck-Dieseleinspritzsystem "Common Rail" auf den Markt gebracht.
Im Jahr 2003 öffnete ein neues Testzentrum im nordschwedischen Vaitoudden seine Tore und ein Jahr später kam ein neues Entwicklungszentrum in Absatt hinzu. In diesem Jahr wurde die Bosch-Gruppe auch erstmals zum weltweit umsatzstärksten Automobilzulieferer. 2010 startete dann die Herstellung des vorausschauenden Notbremssystems. Außerdem war Bosch im selben Jahr maßgeblich am Bau der Parallel-Vollhybridantriebe für Pkw beteiligt.