Fendt

Die Marke Fendt geht zurück auf den Unternehmensgründer Johann Georg Fendt, der im Jahr 1927 in seiner Mechanikerwerkstatt und Bleizugfabrik in Oberdorf (Marktoberdorf) den ersten Schlepper konstruierte.
Drei Jahre später wurde der erste Kleinschlepper mit Dieselmotor entworfen. Als der Marktoberdorfer Brauereibesitzer und Landwirt Franz Sailer einen dieser Traktoren erwarb, nannte er ihn sein „Dieselross“. Dieser Name wurde von der Familie Fendt sofort aufgegriffen und wurde zur gängigen Bezeichnung für die Dieseltrecker des Unternehmens. Da das Fendt Dieselross der erste europäische Diesel-Kleinschlepper war, fanden sich bald Abnehmer und 1935 lief bereits der 100. Traktor vom Band. Nur drei Jahre später hatte sich die Zahl der produzierten Schlepper bereits verzehnfacht.
1953 brachte Fendt seinen ersten Geräteträger – den Fendt GT – auf den Markt. Ab dem Jahr 1975 wurden dann auch Spezialtraktoren für den Hopfen-, Obst- und Weinanbau entwickelt. Fendt setzte früh neue Maßstäbe bei Großtraktoren und war 1985 zwischenzeitlich deutscher Marktführer im Traktorenbereich.
Im Jahr 1997 wurde die Xaver Fendt GmbH & Co. von dem US-Landmaschinenkonzern AGCO übernommen. Der Name Fendt wurde aber als Premium-Marke weitergeführt. So werden noch heute Fendt-Traktoren in Marktoberdorf gefertigt. Weitere Produktionsstandorte sind Asbach-Bäumenheim und Hohenmölsen. Hier werden jährlich ca. 14.500 Maschinen gefertigt.

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