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MAN

Die Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG war bis vor Kurzem noch eines der größten selbstständigen Fahrzeug- und Maschinenbauunternehmen Europas. Seine Wurzeln liegen einmal bei zwei in Augsburg und Nürnberg gegründeten Maschinenbauunternehmen, die sich 1898 zur Vereinigten Maschinenfabrik Augsburg und Maschinengesellschaft Nürnberg zusammenschlossen. Hier wurden bereits 1916 die ersten Konstruktionspläne für einen Motorpflug mit einachsigem Zugaggregat erstellt, doch aufgrund des Ersten Weltkrieges wurde die Entwicklung unterbrochen.
Der andere Ursprung liegt im Ruhrgebiet wo im Jahr 1758 die Zeche St. Antony gegründet wurde. Nach dem Zusammenschluss mit benachbarten Hütten wurde daraus 1873 die Gutehoffnungshütte Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb (GHH).
1921 schließlich übernahm die GHH die Mehrheit an der finanziell angeschlagenen MAN. Noch im selben Jahr wurde der erste Tragpflug entwickelt. Zwei Jahre später stand dann der erste Kleintraktor mit 20 PS im Angebot. 1924 gelang es, einen kompressionslosen Dieselmotor mit Direkteinspritzung zu entwickeln. Bald darauf wurde der Diesellastkraftwagen eingeführt, woraufhin man den Traktorenbau wieder einstellte. Im Jahr 1938 wurde dann ein Schlepper mit dem aus dem Lkw-Bau bewährten 4-Zylinder-Dieselmotor gebaut, welcher sich durch geringen Kraftstoffverbrauch auszeichnete.
Nach dem Zweiten Weltkrieg musste die GHH den Bereich Bergbau abgeben, die MAN blieb allerdings in ihrer Substanz erhalten und konnte trotz Kriegsschäden die Produktion wieder aufnehmen. Im Traktorenbau fand vor allem der wahlweise erhältliche Allradantrieb großen Zuspruch. Die Modelle kamen besonders auf leichten Böden und in der Forstwirtschaft zum Einsatz. 1952 entwickelte dann S. Meurer das Mittelkugel-Brennverfahren, welches eine bessere Verbrennung, einen geringeren Kraftstoffverbrauch und eine größere Laufruhe der Treckermotoren zur Folge hatte. 1961 wurde das Baukastenprinzip eingeführt. In den 1960er Jahren konzentrierte sich GHH dann mehr auf den Maschinenbau. Das hatte zur Folge, dass MAN die Produktion von Traktoren 1962 mit Porsche-Diesel zusammenlegte. Porsche gab diesen Bereich aber bereits ein Jahr später ganz auf und Renault übernahm die Ersatzteilversorgung. Insgesamt hatte MAN bis 1963 über 50.000 Traktoren produziert.
Bei dem Unternehmen kam es dann 1979/80 aufgrund der zweiten Ölkrise zur Umstrukturierung von der GHH zur MAN AG. Der Firmensitz war nun nicht länger in Oberhausen, sondern in München. Es folgten zahlreiche Firmenübernahmen und die Abgabe von unrentabel gewordenen Unternehmensteilen. 2009 erfolgte dann die Eintragung als europäische Aktiengesellschaft. 2013 war jedoch die Eigenständigkeit der MAN SE beendet, als das komplette Unternehmen Volkswagen unterstellt wurde.

  

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