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Massey Ferguson

Seinen Ursprung hat Massey Ferguson in der kanadischen Massey Harris Company Limited und dem britischen Unternehmen Harry Fergusons. 1953 schlossen sich die beiden Unternehmen zur Massey Harris Ferguson (ab 1958 dann Massey Ferguson) zusammen. 1957 eröffnete man Zweigstellen in Paris und im deutschen Eschwege. 1958 begann außerdem eine Zusammenarbeit mit dem Dieselmotorenhersteller F. Perkins Limited. Auch übernahm man die Standard Motor Company Limited, zu der auch das Werk in Banner Lane, Coventry (England) gehörte. Hier wurde ein Jahr später das Hauptquartier für das Tätigkeitsfeld in Großbritannien eingerichtet.
Zu Beginn der 1960er Jahre wurde das Werk in Beauvais (Frankreich) eröffnet. Außerdem wurden die italienischen Firmen Landini Tractor und Figli SpA aufgekauft. 1962 wurde die Multipower Gearbox entwickelt, ein Lastschaltgetriebe welches, das erste seiner Art in der Industriegeschichte war.
In den 1970er Jahren begann man, der Nachfrage nach größeren Traktoren für Großfarmen und Erntefirmen nachzukommen. Außerdem begann man die in Nord Amerika entwickelten Serien mit zusätzlichen Extras, wie integrierten Klimaanlagen auszustatten. Gleichzeitig fing man damit an, umweltfreundlichere Motoren herzustellen. 1973 wurde dann der deutsche Traktorenhersteller Eicher komplett übernommen. 1976 wurde für die neuen Traktormodelle die Safety-Kabine eingeführt.
Die 1980er Jahre begannen schlecht für den landwirtschaftlichen Verkaufssektor. Doch da Massey Ferguson über eines der größten Absatznetzwerke verfügte konnte es der schlechten Situation trotzen und blieb größter Traktorhersteller der westlichen Welt. 1984 wurden zahlreiche Maschinenmodelle mit dem Powershuttle ausgerüstet, welcher ein leichteres Umschalten vom Vorwärts- in den Rückwärtsgang ermöglichte und über eine elektronische Kontrolle verfügte. Außerdem wurden neue Spezialtraktoren für den Wein-, Obst- und Gemüseanbau entwickelt. 1986 wurde das Unternehmen in Varity umbenannt, doch behielt der Landmaschinenbereich den Namen Massey Ferguson bei.
Die 1990er begannen mit dem Umzug des Hauptsitzes von Kanada nach New York (USA). 1994 wurde der Landmaschinenbereich Massey Ferguson von der amerikanischen ARGO Corporation aufgekauft, allerdings ohne die Motorensparte Perkins.
2001 kamen Extras wie Quadlinkaufhängung und Autopilot bei einigen Traktorenmodellen hinzu. 2002 musste dann die Fabrik in Banner Lane, Coventry (England) geschlossen werden. In 56 Jahren waren hier 3.307.996 Traktoren produziert worden. 2003 konnte der Lärmpegel innerhalb der Traktorkabinen auf 71 dB(A) gesenkt werden. 2008 feierte Massey Ferguson schließlich sein 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Zeitpunkt standen 85 Traktormodelle zur Auswahl.

  

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Massey Ferguson MF 595 A

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