Stiga

Das Unternehmen Stiga hat seinen Ursprung in der am 6. März 1934 gegründeten Firma Fabriksprodukter. Mit gerademal 4000 Schwedischen Kronen, die der damals 23-jährige Stig Hjelmquist bei der Bank in Tranâs auslieh, legte er den Grundstein für ein Unternehmen, welches 2009 rund 5 Milliarden Schwedische Kronen Umsatz machen sollte.
Die Firmenphilosophie fußte auf den zwei Säulen aktuelle, qualitative Designprodukte und dem Wettbewerb überlegene Reklame. Die ersten Produkte waren für den Tischtennissport und kamen 1938 auf den Markt. Damals entstand auch der Firmenname Stigma.
Im Jahr 1941 wurden vorübergehend Gewehrkugeln produziert. Drei Jahre später wurden die Tischtennisprodukte bereits unter eigener Geschäftsführung hergestellt. Dazu zählten Tische, Befestigungssysteme, Netze, Schläger und Bälle. Einige Jahre später begann Stigma eine Kooperation mit dem schwedischen Tischtennisverband. Die Folge war, dass diese Sportart in Schweden gefördert wurde und die schwedischen Tischtennisspieler bald erste Erfolge einfahren konnten.
1949 wurde das Unternehmen schließlich in Stiga umbenannt. 1954 begann Stig Hjelmquist mit dem Import der ersten Motorrasenmäher mit waagerecht rotierenden Klingen aus den USA. Das war der Beginn der Produktlinie Gartenmaschinen, welche Stigas erfolgreichste werden sollte. Gegen Ende der 50er wurden bereits die ersten Aufsitzrasenmäher verkauft.
1957 erweiterte man das Produktangebot weiter und das erste Tischhockeyspiel kam auf den Markt. 1964 folgten die ersten Rasenmäher aus Eigenproduktion. Täglich liefen 400 Maschinen vom Band und noch im selben Jahr wurde der erste Rasenmäher mit Batteriebetrieb produziert.
Zu Beginn der 70er Jahre expandierte Stiga ins europäische Ausland und gründete Niederlassungen in Helsinki und London. 1974 kam der Park 2000 auf den Markt. Dieser Aufsitz-Mähtraktor war der erste seiner Art, besaß ein frontseitiges Mähwerk und revolutionierte den Grasschnitt in Skandinavien. Zwei Jahre später am 4. Juni wurde ein neues 18.000 m² großes Stiga-Werk mit einer Gesamtfläche von 34.000 m² seiner Bestimmung übergeben. Es sollte lange die größte nordeuropäische Fabrik für motorbetriebene Rasenmäher bleiben.
1978 zog sich Stig Hjelmquist mit 67 Jahren aus der Geschäftsführung zurück. 1981 folgte eine Umstrukturierung des Unternehmens mit den Geschäftsbereichen Garten, Sport und Schusswaffen. Zwei Jahre später wird die Tischtennissparte verkauft, um sich mehr auf die erfolgreiche Produktion von Gartenmaschinen konzentrieren zu können. 1985 kam erstmals die Multiclip-Mulchtechnik bei einem Rasenmäher zum Einsatz. Bei diesem System wird das Gras klitzeklein gehäckselt und als Rasendünger ausgeworfen, wodurch Zeit und Geld gespart werden. Inzwischen waren mehrere Unternehmen aufgekauft und weitere Verkaufsstellen eröffnet worden. Damit war Stiga bis 1986 zum größten Rasenmäherproduzenten Europas avanciert.
Zwei Jahre später wurde anlässlich der Einweihung erweiterter Geschäftsräume der erste ferngesteuerte Rasenmäher vorgestellt, welcher auch das Durchschneiden des Bandes übernahm. 1990 hatte sich der Bekanntheitsgrad der Marke Stiga so weit erhöht, dass bei einer TEMO-Studie 96 Prozent der Befragten angaben, das Unternehmen zu kennen. Vier Jahre später kam zum 60-jährigen Bestehen der Firma der weltweit erste Aufsitzmäher mit Batteriebetrieb auf den Markt. Der weil wuchs der Geschäftsbereich Gartenprodukte kontinuierlich weiter. 1995 wurden einige Rasenmäher sogar mit dem SCHWAN ausgezeichnet, einer Auszeichnung des Nordischen Rates für das Einhalten gewisser Umweltkriterien in Bezug auf Werkstoffe, Produktion und Funktion.
1997 war der Rasenmäherhersteller bereits in circa 40 Ländern vertreten, etwa in Neuseeland, Osteuropa, Nord- und Südamerika. Zwei Jahre später wurde eine komplette neue Generation der erfolgreichen Park-Modelle vorgestellt.
Im Jahr 2000 fusionierte die Firma mit mehreren Unternehmen zur GGP-Gruppe (Global Garden Products). Darunter waren der Rasenmäherproduzent Castelgarden SpA, der Kettensägen- und Motorsensenhersteller Alpina Professional & Garden aus Italien und die Rasenmähermarke Mountfield aus England. Der Name Stiga blieb als Warenzeichen bestehen.
Unter diesem Namen kam 2004 der 4WD mit hydraulischem Vierradantrieb auf den Markt. 2007 führte Stiga mit dem Titan eine Vielzweckmaschine für den Einsatz im gewerblichen Bereich ein. Im gleichen Jahr erwarb GGP das Unternehmen Billy Goat, welches Maschinen zur Abfallbeseitigung herstellte. Zu dieser Zeit waren im Hauptwerk Tranâs rund 320 Beschäftigte angestellt und in der gesamten GGP-Gruppe 1300 Mitarbeiter.
2012 kamen das neue Autoclip-Programm mit robotergesteuerten Rasenmähern sowie eine verbesserte Version des Titan auf den Markt. 2013 gewann Stiga mit dem Villa 320/520 HST den „Red Dot Award, Product Design 2013“. Ein Jahr später feierte das Unternehmen seinen 80. Geburtstag mit vier Jubiläumsmodellen. 2015 führte Stiga ein neues Programm an 48-V-Batterieprodukten ein. Ein neuer Park Pro und der Multiclip 47 wurden ebenfalls eingeführt.

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