ZF

Die heutige ZF Friedrichshafen AG geht auf zwei Unternehmen zurück, die sich früh als Zulieferer im Automobilbereich etablierten. Zum einen handelt es sich um die 1895 gegründete „Schweinfurter Präzisions-Kugellagerwerke Fichtel & Sachs“, welche zunächst Kugellager und Fahrradnaben produzierte, aber schon bald im Motorsport erste Erfolge verzeichnen konnte. So lieferte das Unternehmen ab 1937 Dämpfer und Kupplungen für die Mercedes Silberpfeile.
Bereits 1915 war die „Zahnradfabrik GmbH“ in Friedrichshafen am Bodensee gegründet worden. Neben Zahnrädern wurden hier auch verbesserte Getriebe für Luftfahrzeuge, Motorboote und -wagen gebaut. 1921 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Weitere Werke wurden 1926 in Berlin und 1937 in Schwäbisch Gmünd eröffnet. Während des Zweiten Weltkrieges wurden hier wie vielerorts in Deutschland Zwangsarbeiter zur Herstellung von Rüstungsgütern eingesetzt.
Später waren dann beide Unternehmen wieder im Motorsport erfolgreich.
1998 wurde die ZF Sachs Race Engineering GmbH gegründet. Ein Jahr später wurde die Lenksystemsparte ausgegliedert, woraus die ZF Lenksysteme GmbH mit Sitz in Schwäbisch Gmünd wurde. Dieses Unternehmen wurde zu 50 % von der ZF Friedrichshafen AG und zu 50 % von der Robert Bosch GmbH gehalten. 2001 erwarb die ZF Friedrichshafen AG dann die Mannesmann Sachs AG, welche zum Unternehmensbereich für Antriebs- und Fahrwerkkomponenten wurde. Ab 2007 wurde ZF Sachs Partner und „Official Supplier“ des BMW Sauber F1 Teams. 2011 wurden alle großen deutschen ZF-Gesellschaften wieder auf den Mutterkonzern die ZF Friedrichshafen AG verschmolzen.
2012 wurde das Unternehmen „Official Supplier“ der DTM und 2014 „Official Partner“ der TUDOR United SportsCar Championship, sowie der Super-GT in Japan.